Das Co-Working bei WUMAN

“Coming together and working together” von Susanne Lang

Montagmorgens, nach einem viel zu kurzen Wochenende, hält sich die Motivation zum Arbeiten meistens in Grenzen. Vor allem seit den Zeiten von Homeoffice und der Corona-Pandemie, wenn man nicht dazu gezwungen ist aus dem Haus zu gehen, geschweige denn seinen Schlafanzug gegen Arbeitskleidung auszutauschen, ist der Enthusiasmus sich an den Schreibtisch zu setzten
und produktiv seine Aufgaben anzugehen nicht sonderlich groß. Allerdings gibt es für jedes Problem eine Lösung und in diesem Fall heißt sie Co-Working.
Coming together and working together ist zwar momentan im übertragenen Sinne zu verstehen, aber egal ob real oder digital, das Co-Working ist ein motivierender und produktiver Start in die Arbeitswoche.
Nun stellt sich die Frage, wie so ein Co-Working bei WUMAN eigentlich abläuft.
Um 9:00 Uhr treffen wir uns digital via Zoom und tauschen uns kurz aus bevor die Arbeit losgeht. Es nimmt sich jeder ein paar Minuten Zeit, um sich seine Ziele für die zwei fünfzigminütigen Arbeitsphasen zu setzen. Je nachdem wie man möchte, kann man seine Ziele im Chat mit den anderen teilen und sich dadurch zusätzlich motivieren. Außerdem überlegt jeder für sich, wie die fünfminütige Pause aussehen soll. Egal ob Kaffee kochen, kurz lüften, oder einfach nur dehnen: Jeder macht in der Pause das, was ihm gut tut. Die Arbeitsphase unterteilt sich in zwei Blöcke mit jeweils 50 Minuten und einer fünfminütigen Zwischenpause sowie einer kurzen gemeinsamen Abschlussreflexion. Um leichter in den Arbeitsmodus reinzukommen und sich beim Arbeiten besser zu konzentrieren, leiten wir die Arbeitsphase meistens mit einer kurzen Meditation ein. Der erste Arbeitsblock beginnt und jeder arbeitet an den für sich gesetzten Zielen. Nachdem die fünfzig Minuten vorbei sind und der Timer klingelt, machen wir eine fünfminütige Pause und starten daraufhin in die zweite Arbeitsphase. An einem Co-Working-Vormittag verfliegt die Zeit häufig wie im Flug und es ist oft ziemlich überraschend, wenn der Timer das zweite Mal klingelt. Ganz zum Schluss tauschen wir uns über unsere Arbeitsfortschritte aus. Dadurch wird einem selbst bewusst, was man schon alles zu Beginn der Woche erreicht hat und es ist einfach ein schönes Gefühl, mit anderen im Austausch zu stehen.

Dabei sollte erwähnt sein, dass jeder beimCo-Working kommen und gehen kann, wann er möchte. Sollte ein Termin dazwischenkommen, ist es also gar kein Problem, sich einfach früher zu verabschieden.
Nun stellt sich die abschließende Frage: Für wen ist das Co-Working zu empfehlen? Die Antwort darauf ist simpel: Für jeden, der montagmorgens nicht alleine, unmotiviert, und unstrukturiert in die Woche starten will. Beim Co-Working geschehen zwar keine Arbeitswunder, aber working together is definitely making the day better!

Susanne Lang studiert an der Uni Mannheim den Bachelor of Education und schreibt im kommenden Semester ihre Bachelorarbeit in Linguistik. Nach dem Bachelor kann sie sich gut vorstellen im Master Sprache und Kommunikation zu studieren und dies auch weiter in der Wissenschaft zu vertiefen. Momentan arbeitet sie am Lehrstuhl für Anglistische Linguistik/Diachronie seit einem Jahr als studentische Hilfskraft und ist durch Juliane Elter auf das Co-
Working gestoßen. Darüber ist sie sehr dankbar, da es „insbesondere in den Zeiten der Corona-Pandemie motivierend ist, mit anderen Menschen im Kontakt zu stehen und nicht alleine in die Arbeitswoche zu
starten“, so Susanne.

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